Digital

Das Protokoll des Testservers: Innerhalb von einer Sekunde verzeichnet es 20 Aufrufe der beiden präparierten Seiten durch avast.com.

Ein Hobby habe ich zum Beruf machen können. Für MDR Aktuell bin ich unterwegs, um aus der “digitalen Welt” zu berichten. Die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit sind in dem Bereich also sehr fließend. Natürlich schaue ich auch darauf, worüber die Kollegen berichten.

Lebensgefahr: Klimawandelleugner rufen Laien zum Öffnen der 220-Volt-Kabel auf

Die Diskussion über die Klimaveränderung wird inzwischen schon lebensgefährlich. Ein offenbar satirisch gedachter Text ruft Menschen bei Facebook dazu auf, ihre Stromkabel – 220 Volt kann tödlich sein – zu öffnen. So heißt es unter anderem:

Benutzt ihr nur den schwarzen Draht verwendet ihr Kohlestrom, benutzt ihr nur den blauen, nutzt ihr Atomstrom. Wenn ihr aber vollkommen CO2 freien Strom haben wollt, dann schließt euren Stromverbraucher nur an den gelb/grünen Draht an, der versorgt euren Verbraucher mit Bio-Strom – also kompl. ohne Nutzung fossiler Brennstoffe.

Veröffentlichung bei Facebook

Wer die Ironie nicht versteht und sich folglich mit Elektrizität nicht auskennt, geht nun an die Kabel. Bei einer Stromstärke von 220 V kann das sofort tödlich sein.

Leipzig: Demonstranten für Pressefreiheit bedrohen Journalisten

Was hier wieder in Leipzig passiert, ist einfach unglaublich. Linksgerichtete Demonstranten gehen – nach eigenen Worten – für die Pressefreiheit auf die Straße. Dabei kommt es zu Randale und es werden auch Journalisten bedroht.

Selbst die Abgeordnete der Linken, Jule Nagel, die sonst zu den Unterstützern der Linksextremen aus Leipzig-Connewitz gehört, stellt Fragen:

Bei der angemeldeten Demonstration ging es darum, dass ein Teil der Internetplattform Indymedia laut einem Gerichtsbeschluss aus dem Netz genommen werden musste. Darüber wird in der kommenden Woche erneut in Leipzig vor Gericht verhandelt.

Für mich steht fest: Leipzig darf sich nicht weiter durch dieses terrorähnliche Vorgehen der Linksextremen aus Connewitz beeinflussen lassen. Extremismus, ob von rechts oder links, ist grundsätzlich falsch. Dafür haben hier die Linken wieder ein Beispiel geliefert.

 Wer angeblich für Pressefreiheit demonstriert und dabei Journalisten bedroht, disqualifiziert sich selbst. 

Twitter-Meldungen

Ein paar Twitter-Eindrücke möchte ich gern nachschieben.

Licht macht die Dunkelheit besonders…

Licht kann viel anstellen. Am Ende ist es aber alles eine Sache der Einstellung.


Hacker veröffentlicht 510.000 Zugangsdatensätze

510.000 Datensätze mit Zugangsdaten für Router, Server und smarte Haushaltsgeräte wurden in einer Liste durch einen Hacker im Internet veröffentlicht. Zu dem Fall befragte mich MDR Aktuell-Moderator Tim Deisinger.

“Datenschutz fängt vor der Programmentwicklung an” – Der Thüringer Landesdatenschutzbeauftragte Hasse im Interview der Woche

Datenschutz ist nicht immer einfach. Aber er ist wichtig, denn digitale Daten können innerhalb Bruchteilen von Sekunden kopiert werden, ohne das die Besitzer der Daten davon etwas bemerken. Und dabei können Informationen abgeschöpft werden, die beispielsweise für Unternehmen überlebenswichtig sein können. Datenschutzbeauftragte passen auf, dass dies möglichst nicht passiert und das geltende Gesetze eingehalten werden. Im Interview der Woche sprach ich bei MDR Aktuell mit dem Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse über Dienstliches und auch Privates.

Tschüß, Facebook!

Was ich mache, muss mir auch Spaß bringen. Seit dem 29. September 2008 bin ich jetzt bei Facebook. Es gab witzige und schöne Zeiten. Ich habe alte Freunde wieder gefunden. Andere habe ich neu entdeckt. Aber mittlerweile nehmen die Beleidigungen und nimmt der Ärger zu. Deshalb werde ich mich vorerst bei Facebook nicht mehr äußern.

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Lügen entstehen innerhalb von Sekunden – das Widerlegen dauert oft Stunden

Eine #Lüge ist innerhalb von Sekunden formuliert. Zu beweisen, dass es eine Lüge ist dauert oft viele Minuten oder sogar Stunden. Deshalb bleiben viele Lügen im #Internet unwidersprochen stehen. Sie werden deshalb allerdings nicht zur Wahrheit.

In der vergangenen Nacht hatte ich wieder so eine Diskussion, wo mir am Ende sogar drei Falschaussage und eine völlig erfundene Aussage in den Mund gelegt wurden. Als ich mehrmals darauf hinwies, korrigierte der Nutzer seine Lügen, ohne aber auf diese Veränderung hinzuweisen. Stattdessen schrieb er von Missverständnissen. Nun war ich der Böse, weil es jetzt so aussieht, als hätte ich ihn missverstanden und ihn unbegründet der Lüge bezichtigt.

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Ein geniales Team

Vier Tage war ich mit einem tollen Team im #ARD-Hörfunkpool auf dem #36C3 unterwegs: 46 Live-Gespräche mit ARD-#Hörfunkwellen und 20 Beiträge kamen dabei heraus.

Gepostet von Michael Voß – Journalist am Montag, 30. Dezember 2019

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