In eigener Sache: Entzündung in Kieferhöhle sorgt für Gesundheitsprobleme / Operation im Juli soll Lösung bringen

Im Leipziger Auwald

Gerüchte entstehen sehr schnell und können nur durch Transparenz entkräftet werden. Seit März 2020 machte mir eine Atemwegserkrankung heftig zu schaffen. Zwischenzeitlich konnte ich wieder arbeiten. Im Mai kamen einige der Anzeichen wieder zurück. Ein Corona-Test und ein Antikörpertest ergaben, dass es nichts mit diesem Virus zu tun hat. Dafür danke ich als Christ meinem Herrn. Nun soll eine Operation im Juli 2020 für Besserung sorgen, denn in der linken Kieferhöhle gibt es eine Entzündung. Bis zum Eingriff werde ich nach langer Krankschreibung wieder für einige Wochen arbeiten.

Vermutet wurden zunächst Auswirkungen einer bisher nicht bekannten Allergie sowie Asthma. Doch nun steht fest: In der linken Kieferhöhle ist es zu einer Entzündung gekommen, die von dort bis hin zu den Bronchien immer wieder für Probleme sorgt. Für Juli 2020 ist nun eine Operation geplant, die drei problematische Stellen im Bereich richten soll und für eine bessere Belüftung der Kieferhöhle sorgen soll.

Weil ich beruflich, ehrenamtlich und familiär mit vielen Menschen zu tun habe, dazu hier einige Informationen, die ich bei Bedarf aktualisiere.

  • Am 2. April 2020 trat bei mir ein heftiger Husten auf. Hinzu kam eine erhöhte Temperatur.
  • Am 5. April 2020 wurde ich mit Hilfe eines Abstriches im Universitätsklinikum Leipzig auf das Coronavirus getestet. Gut 24 Stunden später erfuhr ich, dass der Test negativ ausgefallen sei, bei mir das Virus also nicht festgestellt werden konnte.
  • Trotzdem galt rückwirkend vom ersten Auftreten der Krankheitsanzeichen automatisch die 14-tägige Quarantäne-Regelung meines Arbeitgebers. In Zeit durfte ich keine Betriebsräume des MDR betreten.
  • Meine Hausärztin diagnostizierte einen grippalen Infekt und schrieb mich für dieselbe Zeit krank.
  • Das Fieber verschwand. Ich ging wieder arbeiten. Der Husten blieb aber.
  • Nachdem sich der Husten nicht verbessert, die Bronchien heftig in ihrer Funktion eingeschränkt sind und ein Bluttest Hinweise auf eine Allergie (Gräser und Roggn) ergab, bin ich seit dem 22 April 2020 erneut krank geschrieben.
  • Am 30. April 2020 wurde im Diakonissenkrankenhaus Leipzig ambulant meine Lunge geröntgt.
  • Am gleichen Tage wurde bei mir ein Antikörper-Test auf Corona durchgeführt, um festzustellen, ob ich vielleicht vor meiner Erkrankung Kontakt mit dem Coronavirus hatte, ohne dass es Sympthome gab. Das Ergebnis erreichte mich wenige Tage später: Ich habe keine Corona-Antikkörper, also hatte keinen Kontakt mit dem Virus.
  • Am 05. Mai 2020 bekam ich einen Akut-Termin bei einem Lungenarzt in Leipzig (normale Termine sind erst 2021 verfügbar).
    • Er meinte, ich hätte den Höhepunkt der Erkrankung überschritten
    • Ein Asthma-Test fiel negativ aus. Allerdings ist das Ergebnis keine Entwarnung, weil ich noch ein Medikament nehme, welches die Bronchien weiter öffnet.
    • Insofern wird es irgendwann einen weiteren Test geben, wenn ich kein Medikament einnehme.
    • Zum Röntgenbild ergeben sich noch Fragen, die der Pulmologe mit den Radiologen besprechen wird.
    • Seit dem 08. Mai 2020 darf ich wieder arbeite.
  • Plötzlich kam der Husten wieder zurück, zusammen mit einer heftigen Heiserkeit.
    • Da die Stimme dadurch fast verschwand, bin ich seit dem 18. Mai 2020 erneut krankgeschrieben.
    • Die Stimmenbänder sind entzündet. Es kann die Nebenwirkung eines Medikamentes sein, welches ich nehme.
  • Ein dreidimensionales und hochauflösendes Bild meines Schädels zeigt am 12. Juni 2020 endlich die Ursache.
    • In der linken Kieferhöhle hat sich Schleim entzündet.
    • Die Höhle hat nur einen Zugang, der einen Durchmesser von weniger als einen Millimeter hat.
      • Dadurch wird sie nicht richtig durchlüftet, so dass der Entzündungsherd entstand.
      • Der Schleim wiederum tritt in kleinen aber offenbar ausreichenden Dosen aus und sorgte für eine Entzündung in den Bronchien.
      • Durch Husten werden entzündete Partikel wieder nach oben geschleudert.
      • Dadurch wurden die Stimmbänder infiziert. Seitdem klinge ich heiser und teilweise blieb die Stimme weg.
      • Alles in allem ein unendlicher Teufelskreis, der nun durch eine Operation beendet wird.
      • Dabei sollen dann insgesamt drei Punkte gerichtet und verbessert werden.
      • Derzeit inhaliere ich ein entzündungshemmendes Mittel in Kochsalzlösung.
  • Seit 24. Juni 2020 arbeite ich jetzt wieder für einige Wochen. Das geschieht noch mit heiserer Stimme, aber es sollte klappen.
  • Am 20. Juli findet dann die Operation statt.
  • Danach falle ich wieder für mindestens drei Wochen aus, um dann aber hoffentlich endlich ganz geheilt zu sein.

Die Zeit verbringe ich sehr häufig in der Natur, wie beispielsweise im benachbarten Auswald, um die frische Luft zu genießen. Auch auf dem Brocken war ich wieder unterwegs. Ich kann und darf alles erledigen, was ich möchte. Lediglich auf Menschen, die mir unter 1,5 m zu nahe kommen, reagiere ich recht schroff. Ich hoffe, demnächst wieder dem normalen Alltagsbetrieb nachgehen zu können.

Dieses Dokument wurde am 01. Mai 2020 erstellt und wird bei Bedarf aktualisiert.

Author: Michael Voß