Brand in Leipziger S-Bahn

03.11.14 – Nach Angaben der Deutschen Bahn AG hat es in einer S-Bahn in Leipzig gebrannt. Der Brand brach auf dem Dach eines Triebwagens in der Station MDR aus. Im gesamten Bereich des City-Tunnels musste der Strom abgestellt werden. Der Betrieb der mitteldeutschen S-Bahn wurde im zentralen Leipziger Bereich eingestellt.

Aktualisierung: Die 150 Fahrgäste konnten den Zug unverletzt verlassen. Die Brandursache wird noch ermittelt, es war aber offenbar ein technischer Defekt. Die S-Bahn-Strecke durch den City-Tunnel Leipzig war von 18:30 Uhr an für eine Stunde gesperrt.

GDL plant neuen Lokführerstreik

03.11.14 – Die Lokführergewerkschaft GDL plant offenbar einen neuen Streik. Nach Medienberichten könnte dieser Streit sogar 90 Stunden dauern. Hauptstreitpunkt mit dem Arbeitgeber DB AG ist, ob die kleine Gewerkschaft künftig nicht nur für Lokführer, sondern für das gesamte Personal der Bahn zuständig ist. Kritik an der Streikkultur der Lokführergewerkschaft gibt es inzwischen selbst aus anderen Gewerkschaften.

Berlin: Bei der Straßenbahn noch immer geteilt

Straßenbahn in der Landesberger Allee
Straßenbahn in der Landesberger Allee
19.10.14 – Berlin ist noch immer geteilt, zumindest im Bereich der Straßenbahn. Der Ostteil der Stadt hat ein exzellent ausgebautes Stadtbahnnetz, während der Westen noch immer auf Busse setzt.

U-Bahnfahrt eimal ohne Vergnügen

Michael Voß am Alexanderplatz
Michael Voß am Alexanderplatz
18.10.14 – Weder Geldscheine noch Kreditkarten in der Straßenbahn, kaputter Automat in der U-Bahn, FahrscheinApp, auf deren Bestätigung ich noch immer warte, lange Schlange am funktionierenden Fahrscheinautomaten – und dann ein überfüllter Zug. Nein, in Berlin macht der Öffentliche Personennahverkehr keinen Spaß. Hamburg und Leipzig sind da echt fortschrittlicher.

Kommentar: Der GDL geht es nicht um mehr Lohn, sondern um mehr Macht

18.10.14 – Die Deutsche Bahn AG hat der Gewerkschaft GDL angeboten, mehr lohnt zu zahlen und zusätzliche Lokführer einzustellen. Das hat die GDL abgelehnt. Stattdessen will sie ihren Streik durchziehen und bis Montag früh streiken.

Es geht der Lokführergewerkschaft GDL somit nicht um mehr Lohn und weniger Arbeit für den einzelnen Lokführer, sondern ganz klar um mehr Macht. Dieser Streik ist kein Streik, wie man ihn sonst kennt. Hier geht es nicht Arbeitnehmerinteressen, sondern nur um Gewerkschaftsinteressen. Diese Minigewerkschaft GDL handelt unverantwortlich und eigennützig. Sie macht den Ruf der Lokführer unnötig schlecht.

Der Streik soll noch bis 2:00 Uhr am kommenden Montag andauern.