Grönland – ein Scherz?

Donald Trump will Grönland kaufen. Ein Scherz. Dachte man. Doch dann sagte Trump den Staatsbesuch in Dänemark ab, welches mit ihm nicht über den Kauf von Grönland sprechen will. Wie weit geht der US-Präsident, wenn ihm etwas nicht gestattet wird? Ein anderer populistische Politiker, der russische Präsident Putin, hat gezeigt, wie man eine (Halb)Insel erobert. Er ließ das Volk darüber abstimmen, ohne allerdings die Möglichkeit offen zulassen, dass die Krim weiterhin beim rechtmäßigen Eigentümer blieb. Welchen Druck werden die USA ausüben, um Grönland zu bekommen? Welche Gefahr besteht für Europa? Noch ein Scherz? Oder ist die Lage ernst? Egal wie, es zeigt, wie unberechenbar die USA derzeit sind und es zeigt, was populistische Politiker alles anrichten können. Wegschauen und weghören bringt einfach nichts. Wir müssen reagieren, wenn wir weiterhin hier in Deutschland in Frieden leben wollen. In unserem Land wird diese Art von Politik durch die AfD repräsentiert. Wer AfD wählt, sorgt genauso für Unberechenbarkeit und Friedensgefahr, wie Trump oder Putin weltweit.

Kommentar: Regeln gelten auch für die AfD

“Das nährt den Opfermythos der AfD” – lese ich im Spiegel ausgerechnet aus dem Mund einer Jura-Professorin. Gemeint ist die Nichtzulassung von Kandidaten der AfD zur Landtagswahl, weil die Partei gegen Vorgaben des Wahlgesetzes verstoßen hat. Aber Gesetze gelten für jeden, auch wenn jemand dadurch in eine “Opferolle” gebracht wird. Wo kämen wir denn hin, wenn wir deshalb Sonderregeln einführen würden? Gleiches Recht für alle. Auch für die AfD. Die Partei kann gern dagegen klagen. Auch dafür gibt es Regeln in einer Demokratie. Wenn die AfD dann Recht bekommt, würde es mich privat stören, aber es wäre ok. Auch das ist Demokratie.

Konversionstherapien – was soll da eigentlich verboten werden?

Ein Verbot von Konversionstherapien, die menschenverachtende Praktiken umfassen, ist zu begrüßen. Ein generelles Verbot der Beratungstätigkeit oder bloßer Informationsweitergabe zu Veränderungsmöglichkeiten würde die Selbstbestimmung und Freiheit des mündigen Bürgers untergraben.

Ein Gastbeitrag von Uwe Heimowski und Reinhardt Schink im Christlichen Medienmagazin pro

Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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Pro und Contra: Sollten „Konversionstherapien“ verboten werden?

Homosexualität ist keine Krankheit und muss nicht therapiert werden: So hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begründet, warum er sogenannte Konversionstherapien verbieten möchte. Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich gegen das Vorhaben gewandt. Beide haben nachvollziehbare Gründe. Auch bei pro gibt es verschiedene Positionen.

Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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Gefährlich und unverschämt – Kommentar zur möglichen britischen Teilnahme an der Europawahl

Das britische Parlament hst sich auf etwas geeinigt: Am 23. Mai sollen alle Briten an der Europawahl teilnehmen. All das würde möglich, weil das britische Parlament sich sonst auf nichts einigen konnte und der angekündigte Austritt aus der Europäischen Union immer wieder verschoben wurde. Es darf einfach nicht sein, dass dieses Land, nur weil es mit dem Brexit bummelt, jetzt auch noch Abgeordnete ins Europaparlament wählt. Unglaublich gefährlich und unverschämt.

Raus heißt raus – Europa sollte sich nicht mehr länger durch die Briten ausnutzen lassen

Kommentar

2014 unterwegs in Gibraltar - mein letztes Mal auf britischem Hoheitsgebiet in der EU
2014 unterwegs in Gibraltar – mein letztes Mal auf britischem Hoheitsgebiet in der EU

Die EU hat nun oft gezeigt, wie rücksichtsvoll sie mit Kritikern, Chaoten, Populisten und Europäern, die nicht hinter einem gesamteuropäischen Konzept stehen, umgeht. Zuletzt mit der Zustimmung zur Verschiebung des britischen Austritts aus der Europäischen Union. Ich finde aber: Jetzt reicht es. Wenn Großbritannien die EU verlassen will, weil das angeblich besser für das Land sei, soll es London endlich machen. Dieses ewige Hin-und-Her zeigt klar, was für ein Unsinn das alles ist. Aber es geht einfach nicht mehr, dass die restlichen europäischen Staaten unter dieser völlig irren Politik der Briten leiden. Raus heißt raus – und das bitte schnell und endgültig. Europa muss sich wieder um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Und: Bitte keine Wirtschaftshilfen, wenn London in einem Jahr darum bettelt.