AfD zum Terror in Halle

Eintrag auf der Facebook-Seite des AfD-Politikers Roland Ulbrich
Eintrag auf der Facebook-Seite des AfD-Politikers Roland Ulbrich

Die AfD ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten. Der AfD-Politiker Roland Ulbrich hat zum Terrorangriff in Halle das Obenstehende gepostet. Wenn ihr überzeugte Demokraten seid, tut mir einen Gefallen: Kommentiert es. Schreibt diesem Menschen eure Meinung. Macht einfach mit. Nur so kann man andere, die vielleicht schwanken, wieder auf demokratische Bahnen zurückbringen. Schweigt nicht zu Unrecht, sondern antwortet mit einem klaren Bekenntnis zur Religionsfreiheit, zur Demokratie und zum Anstand. Wobei: Andere Meinung zählt bei der AfD nicht.

Meine Antwort an den AfD-Politiker lautete:

Meine Antwort auf der Seite des AfD-Politikers Ulbrich
Meine Antwort auf der Seite des AfD-Politikers Ulbrich

Man muss einfach nur genau hinhören – oder nachlesen

Beim heutigen ARD-Sommerinterview habe ich einfach einmal genauer reingehört. Folgendes fiel mir auf:

Der Duden hilft weiter

Auszug aus dem Duden
Auszug aus dem Duden

Über das Wort “bürgerlich” wurde in letzter Zeit viel gestritten. Ich habe mal nachgeschaut, was der Duden sagt: “spießerhaft” und vor allem “engherzig” unter 2b passen gut zur AfD und deren Gauleiter – ähm, Gauland.

Kommentar – CDU, Grüne und SPD müssen sich in Sachsen zusammenraufen

Nur eine Koalition von CDU, Grüne und SPD kann Sachsen vor einer Regierungsbeteiligung der AfD retten. Das ist sicherlich kein Traumergebnis. Aber diese Konstellation ist die einzige, um Sachsen vor einem Chaos zu retten. Mir persönlich wäre eine Koalition nur aus CDU und Grünen lieber gewesen. Die SPD hat abgewirtschaftet. Aber nun wird sie noch als Juniorpartner einer Dreierkoalition gebraucht. Vielleicht eine Möglichkeit, sich zu regenerieren, indem man zeigt dass man das Miregieren nicht verlernt hat.

Meine Gedanken zur Landtagswahl in Sachsen: Klare Positionierung gegen die AfD

Zuhause
Zuhause

Für mich steht jetzt endgültig fest: Ich werde bei der Wahl zum Sächsischen Landtag keiner Partei eine Stimme geben, die der AfD eine Regierungsbeteiligung ermöglichen kann. Das schließt nach letzten Diskussionen mit sächsischen CDU-Mitgliedern, dem Auftritt des ehemaligen Verfassungsschutzchefs auf einer Veranstaltung der CDU-Sachsens und dem Zurückrudern der neuen CDU-Bundesvorsitzenden im Fall Maaßen auch diese Partei ausdrücklich aus. Die Gefahr, dass eine antidemokratische Partei wie die AfD an der Regierung des Freistaates beteiligt werden könnte, ist mir zu groß. Damit weiche ich von einer jahrzehntelangen Tradition ab, werde aber keine weitere Wahlempfehlung abgeben.