Der Artikel 13 – trauriges Zeugnis vom fehlenden Vertrauen auf die Experten

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Nicht alles, was wir schreiben wollen, wird auch veröffentlicht…. dafür könnte der Artikel 13 sorgen, denn die Technik ist noch nicht reif für eine funktionierende Kontrolle des Uploads.

Wenn das Europaparlament die Urheberrechtsreform tatsächlich mit einem nicht korrigierten Artikel 13 verabschiedet, haben wir folgende Situation:

  • Die Anforderungen des Artikels 13 sind manuell nicht zu erfüllen.
  • Die derzeitige Technik reicht nicht aus, Uploadfilter so genau zu programmieren, dass sie beispielsweise Zitate erkennt. Nicht einmal Gewaltvideos werden zur Zeit erfolgreich automatisch gelöscht.
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Proteste gegen das neue EU-Urheberrecht

Am Arbeitsplatz (das eine Auge ist leider noch lädiert)
Am Arbeitsplatz (das eine Auge ist leider noch lädiert)
MDR Aktuell, 01.03.19

Die umstrittene Reform des Urheberrechts in der Europäischen Union steht kurz bevor. Der Rechtsausschuss des Europaparlaments stimmte gestern für einen mit den EU-Staaten ausgehandelten Kompromiss. 16 Abgeordnete stimmten dafür und neun dagegen. Das gesamte Europaparlament wird voraussichtlich Ende März abstimmen. Die Proteste häufen sich. Darüber sprach mit mir bei MDR Aktuell Heiner Martin.

Influencer sind das Gegenteil von Journalisten: Sie bekommen Geld von denjenigen, über die sie berichten

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Es gibt derzeit einen regelrechten Hype um Influencer. Doch was machen die eigentlich genau? Die Antwort ist einfach. Sie verdienen Geld im Internet. Wichtig ist allerdings: Das Geld bezahlen die Unternehmen, deren Ware oder Leistung die Influencerin oder der Influencer gerade testen, bewerten oder einfach nur öffentlich nutzen. Es ist nicht anderes als Werbung. Neutrale, objektive oder unabhängige Einschätzungen oder Berichte sind somit nicht zu erwarten. Influencer sind das Gegenteil von Journalisten: Sie bekommen Geld von denjenigen, über die sie berichten

Studie: Journalisten sollen Hass im Netz bekämpfen

„Fake News“ ist noch eine der harmloseren Anschuldigungen, die sich Journalisten häufig anhören müssen – zumeist in sozialen Medien. Der Ton in den Kommentarspalten wird immer rauer. Auch vor Beschimpfungen und Hetzrede schrecken die „Trolle“ nicht zurück. Eine neue Studie hat erforscht, wie man sie effektiv in die Schranken weist.
Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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