Gefährlich und unverschämt – Kommentar zur möglichen britischen Teilnahme an der Europawahl

Das britische Parlament hst sich auf etwas geeinigt: Am 23. Mai sollen alle Briten an der Europawahl teilnehmen. All das würde möglich, weil das britische Parlament sich sonst auf nichts einigen konnte und der angekündigte Austritt aus der Europäischen Union immer wieder verschoben wurde. Es darf einfach nicht sein, dass dieses Land, nur weil es mit dem Brexit bummelt, jetzt auch noch Abgeordnete ins Europaparlament wählt. Unglaublich gefährlich und unverschämt.

Mein Kommentar zum Spahn-Model für Organspender: “Demokratie verlangt immer eine aktive Meinung”

Michael Voß
Michael Voß

Bundesgesundheitsminister Spahn will das Gesetz so ändern, dass jeder Organspendern ist, es sei denn, er hat sich schriftlich dagegen ausgesprochen. Ich verstehe diese Diskussion über die Organspenden. Doch wenn man beispielsweise Wahlmüdigkeit auf die selbe Art bekämpfen würde, hieße das: Jeder, der nicht zur Wahl geht, stimmt automatisch für die Regierungsparteien. Wer gegen die Regierung ist, müsste demnach aktiv wählen gehen…. Darüber, ob das wirklich gut ist, sollte man nachdenken, denn Demokratie verlangt immer eine aktive Meinung. Davon sollte man nie abweichen.

Der Artikel 13 – trauriges Zeugnis vom fehlenden Vertrauen auf die Experten

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Nicht alles, was wir schreiben wollen, wird auch veröffentlicht…. dafür könnte der Artikel 13 sorgen, denn die Technik ist noch nicht reif für eine funktionierende Kontrolle des Uploads.

Wenn das Europaparlament die Urheberrechtsreform tatsächlich mit einem nicht korrigierten Artikel 13 verabschiedet, haben wir folgende Situation:

  • Die Anforderungen des Artikels 13 sind manuell nicht zu erfüllen.
  • Die derzeitige Technik reicht nicht aus, Uploadfilter so genau zu programmieren, dass sie beispielsweise Zitate erkennt. Nicht einmal Gewaltvideos werden zur Zeit erfolgreich automatisch gelöscht.
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Raus heißt raus – Europa sollte sich nicht mehr länger durch die Briten ausnutzen lassen

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2014 unterwegs in Gibraltar - mein letztes Mal auf britischem Hoheitsgebiet in der EU
2014 unterwegs in Gibraltar – mein letztes Mal auf britischem Hoheitsgebiet in der EU

Die EU hat nun oft gezeigt, wie rücksichtsvoll sie mit Kritikern, Chaoten, Populisten und Europäern, die nicht hinter einem gesamteuropäischen Konzept stehen, umgeht. Zuletzt mit der Zustimmung zur Verschiebung des britischen Austritts aus der Europäischen Union. Ich finde aber: Jetzt reicht es. Wenn Großbritannien die EU verlassen will, weil das angeblich besser für das Land sei, soll es London endlich machen. Dieses ewige Hin-und-Her zeigt klar, was für ein Unsinn das alles ist. Aber es geht einfach nicht mehr, dass die restlichen europäischen Staaten unter dieser völlig irren Politik der Briten leiden. Raus heißt raus – und das bitte schnell und endgültig. Europa muss sich wieder um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Und: Bitte keine Wirtschaftshilfen, wenn London in einem Jahr darum bettelt.

Auch in der konservativen Politik wieder zu biblischen Werten kommen

Zuhause...
Zuhause…

Es wird Zeit, dass konservative Politik und christlicher Glaube wieder – im positiven Sinne – menschlich und durch biblische Werte geprägt wird. Nicht Donald Trump ist Vorbild, sondern Jesus Christus. Die USA sollten sich nicht blenden lassen, nur weil der amtierende US-Präsident sich für werdendes Leben einsetzt und christlichen Gemeinschaften Geld zukommen lässt. Christlicher Glaube ist mehr als das. Hier in Deutschland sollten wir mit dem blinden Kopieren der trumpschen “Werte” aufhören. Denn: Jesus Christus, seine Liebe zu allen Menschen, seine Vergebung, sein Umgang mit Andersdenkenden, seine Art insgesamt – all das steht im Mittelpunkt. Es geht nicht um Egoismus um “America first”, um Abschottung und um Abkanzlung. “What would Jesus do?” war einmal ein genialer Spruch, den ich aus den USA kennenlernte. Ja, was würde Jesus tun? In Guatemala gab es einen Satz, der in Wahlkampfzeiten von allen Kirchen plakatiert wurde: “Jesús es Señor – Jesus ist der Herr”. Das gefällt mir.