Kommentar zu Manipulationen durch Spiegel-Reporter

Ein Reporter des SPIEGEL hat in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert. Durch interne Hinweise und Recherchen…

Gepostet von SPIEGEL ONLINE am Mittwoch, 19. Dezember 2018

Beim Spiegel hat ein Reporter nach Angaben des Verlages “in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert“. Seine Recherchen waren gefälscht. Das ist heftig. Gut, dass die Kollegen damit sofort in die Öffentlichkeit gegangen sind. Nur so kann man diese Sache überhaupt erst einmal anpacken. Es ist besonders heftig, weil damit der Glaubwürdigkeit von uns Journalisten extrem beschädigt wird.  Der Autor schrieb nach Angaben des Spiegels auch für “Cicero”, “Neue Zürcher Zeitung am Sonntag”,  “Financial Times Deutschland”,  “taz”,  “Welt”,  “SZ-Magazin”, “Weltwoche”,  “ZEIT” und “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”.

Umso wichtiger ist es, weiter zu zeigen, dass Journalismus eben nicht Fakenews, sondern exzellente Recherche, möglichst große Objektivität und vor allem immer Unabhängigkeit bedeutet. Nur Qualität überzeugt und Fälschungen fliegen auf. Wie auch in diesem Falle.

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Fake-Journale werden für Wissenschaft zum Problem

Tausende deutsche Wissenschaftler veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse in Zeitschriften mit zweifelhaftem Ruf. Manche wissentlich, manche unwissentlich. Das haben gemeinsame Recherchen von MDR AKTUELL, NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ergeben. Auch aus Mitteldeutschland haben Forscher in wertlosen Online-Journalen publiziert und dafür Steuergeld ausgegeben. Denn in der Forschung geht es vermehrt um eins: Hauptsache, deine Publikationsliste wird länger.
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