Google bietet Programm gegen Schadsoftware

13.09.14 – Google bietet für Nutzer des Browsers Chrome ein Programm an, um Schadsoftware zu entfernen. Es ist allerdings nur für Windows verfügbar.

Das Tool soll helfen, wenn ungewohnte Startseiten, Symbolleisten oder Pop-up-Anzeigen angezeigt werden, die sich nicht deaktivieren lassen. Es stellt die ursprünglichen Chrome-Einstellungen wieder her. Programme, die Chrome beeinträchtigen könnten, werden entfernt. Weitere Informationen gibt es direkt bei -> Google.

Sicherheitslücke soll überprüft werden

Die Sicherheitslücke beim Browser Chrome, -> über die ich berichtete, ist allerdings noch nicht geschlossen. Google kündigte schriftlich an, das Problem zu prüfen.

Moderationsgespräch zur Schwachstelle bei den Browsern

12.09.14 (MDR INFO) – Stellen Sie sich vor, ein Hacker klaut ihre Identität, um dann möglichst viel Unfug anzustellen, mit Hilfe der Website, die Sie gerade besucht haben. Das ist möglich, weil es eine Sicherheitslücke gibt, über die MDR INFO heute exklusiv berichtet. Es funktioniert ganz laienhaft ausgedrückt so: Der Hacker installiert auf der Seite ein kleines Programm. Wenn Sie die über ihren Browser besuchen, nutzt er ihre IP-Adresse, also die Identität ihres Computers, um damit das Passwort des Seitenbetreibers zu knacken. MDR INFO-Moderatorin Julia Kastein befragte mich dazu live.

Sicherheitslücke in Browsern ermöglicht Hackerangriffe

12.09.14 (MDR INFO) – Ziel von Angriffen im Internet ist es, die Kontrolle über andere Computer oder Server zu bekommen. Und die Krönung ist es, dass niemand nachvollziehen kann, wer dahinter steckt. Das ist nun einem Hacker gelungen, der Schwachstellen in den wichtigsten Internetbrowsern ausnutzt. Betroffen ist davon auch der Internet Explorer von Microsoft, der auf fast jedem PC installiert ist. Ich habe dem Hacker auf die Tastatur geschaut.
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Spätschicht für ein spannendes Thema

Michael Voß an seinem Redaktionsschreibtisch
Michael Voß an seinem Redaktionsschreibtisch
11.09.14 – Ich sitze gerade an einem spannenden Thema. Morgen früh werde ich bei MDR INFO zeigen, dass jeder Internetnutzer sehr schnell unbewusst dabei mithelfen kann, dass Internetserver von fremden und unbefugten Personen übernommen werden. Der Clou dabei: Der unbescholtene Internetnutzer steht dann selbst als mutmaßlicher Täter.

Wie das geht? Mehr dazu – und vor allem über den Hacker, der das macht – morgen.

Google: Kein Problem mit den gehackten Passwörtern

11.09.14 – Google hat zugegeben, dass Passwörter und User-Namen von Google-Accounts im Internet veröffentlicht wurden. Eine Stichprobe habe allerdings ergeben, dass nur zwei Prozent der Passwörter noch aktuell sind. Die Nutzer wurden bereits gewarnt und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

Für die Mehrheit der Nutzer sieht Google keine Gefahr. Trotzdem wurden diese aufgefordert, die Passwörter in kompliziertere Kombination zu ändern.

Gestern war bekannt geworden, dass 5 Millionen User-ID mit den dazugehörigen Passwörtern im Internet veröffentlicht wurden.

-> http://googleonlinesecurity.blogspot.ca/2014/09/cleaning-up-after-password-dumps.html