Brand behinderte Zugverkehr zwischen Halle und Leipzig

Die S5X kommt in Halle Hbf wegen eines Brandes verspätet an.
Die S5X kommt in Halle Hbf wegen eines Brandes verspätet an.

12.08.14 – Auf der Strecke zwischen Leipzig Hbf und Flughafen Leipzig / Halle brannte am Morgen ein Gebäude. Der Giebel drohte auf die Schienen zu fallen. Deshalb gab es Behinderungen, Verspätungen und Ausfälle im Bereich des Fernverkehrs, der S5 und der S5X.

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S-Bahn Mitteldeutschland: S5X während der Hauptverkehrszeit nur mit einem Triebwagen unterwegs

Menschen, Räder, Hunde – die S5X ist überfüllt
Menschen, Räder, Hunde – die S5X ist überfüllt

11.08.14 – Es ist schon fast Gewohnheit: Die S-Bahn Mitteldeutschland setzt auf der Linie S5X nur einen Triebwagen ein. Die Folge: Bereits am Startbahnhof Halle wird Radfahrern der Zutritt verwehrt, weil kein Platz mehr an Bord ist. „S-Bahn Mitteldeutschland: S5X während der Hauptverkehrszeit nur mit einem Triebwagen unterwegs“ weiterlesen

Kommentar zu 100 Tage Mitteldeutsche S-Bahn

MDR INFO, 25.03.14
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Heute vor 100 Tagen rollte die S-Bahn Mitteldeutschland erstmals durch Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Rückrat des Netzes ist der City-Tunnel Leipzig, durch den sechs von sieben Linien fahren. Ich, der jeden Wochentag pendelt, zog in meinem Kommentar für MDR INFO eine persönliche Bilanz.

Stellen sie sich vor, dieser Kommentar würde jetzt nicht kommen und sie würden von einer Computerstimme darüber informiert, dass er sich um drei Minuten verspätet.

Unmöglich.

Mir – als wochentäglicher Pendler – passiert das bei der S-Bahn Mitteldeutschland ständig. Die Bahn meint, nur drei Prozent der Züge verspäten sich um fünf oder mehr Minuten. Offenbar fahre ich immer mit diesen drei Prozent oder stehe gerade dann am Bahnsteig, wenn einer dieser Züge nicht kommt.

Was läuft, perdon, rollt falsch?

Tatsächlich liegt es daran, dass die Verspätungen häufig in den Morgenstunden  auftreten, wenn die meisten Fahrgäste auf dem Weg sind. Betroffen sind dann so gut wie immer die die drei längsten Linien. Es sind also nur drei Prozent der Fahrten, aber eine wesentlich höhere Prozentanzahl der Fahrgäste betroffen.

Rechenkunststücke des Bahnmanagement.  Die Kunst des  Eisenbahners vor Ort dagegen ist es, diese Verspätungen wieder aufzuholen. Und das ist derzeit wirklich ein Kunststück.

Ersatzzügen könnten einspringen. Doch es gibt zu wenig Triebzüge – eigentlich nur fünf mehr, als für den Fahrplan unbedingt notwendig sind. Und die stehen meistens in der Werkstatt. Mit anderen Worten: Es gibt keine Ersatzzüge.

Andere Lösung: Lange Wartezeiten an den Endbahnhöfen, die bei Verspätungen wie Puffer wirken. Doch auch diese Möglichkeit gibt es nicht wirklich. Die Wendezeiten sind  möglichst kurz angelegt, damit die wenigen Züge immer rollen.

Und deshalb fahren verspätete Züge häufig gar nicht erst bis zur Endstation, sondern kehren einfach vorher um, kürzen ab und sind dann auf der Rückfahrt wieder pünktlich. Frust bei den Kunden  an der Endstation, die nicht einmal die Verspätung genießen können, sondern überhaupt keinen Zug sehen. Das darf wirklich nicht sein.

Weiteres Problem: Oft sind die Züge der S-Bahn Mitteldeutschland viel zu kurz mit zu wenig Platz für die Fahrgäste. Auch das liegt an der zu geringen Fahrzeugzahl. Wenn viele Triebzüge in der Werkstatt sind, wird an der Länge der noch im Betrieb befindlichen Zügen gekürzt. So einfach ist das.

Und dann bleibt zum Schluss noch die Information der Fahrgäste: Sehr oft stimmen die vom Computer geregelten Ansagen und Anzeigen nicht  dem tatsächlichen Betriebsablauf überein. So wird dann auch schon mal eine S-Bahn nach Halle angesagt und angezeigt, während tatsächlich ein Zug Richtung Thekla am Bahnsteig steht. Pech für den Beförderungsfall, perdon, Fahrgast, der darauf vertraut, was die Bahn sagt.

Die S-Bahn Mitteldeutschland ist gut und notwendig – nur was die Deutsche Bahn als Betreiber daraus macht, erfüllt noch nicht den Standard.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

Erneute Ausfälle im Mitteldeutschen S-Bahnnetz

MDR INFO, 14.02.14
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Ausfall der S3 Richtung Leipzig Messe wird oben angezeigt (Foto: Michael Voß)

Mit heftiger Kritik an der Bahn hat der Zweckverband für den Nahverkehr im Raum Leipzig – kurz ZVNL – auf die jüngsten Ausfälle im mitteldeutschen S-Bahnnetz reagiert. Der ZVNL vertritt die Länder, Landkreise und Kommunen als Aufsichtsbehörde für den gesamten Betrieb der neuen S-Bahn.

Information zu S1 nach Leipzig-Messe über Leipzig Hauptbahnhof, Abfahrt 9:37 Uhr fällt heute aus. Wir bitten um Entschultigung.

Was die Computerstimme so trocken, den Fahrgästen mitteilt, hat es in sich. Während der Hauptverkehrszeit am Morgen bis weit hinein in den Vormittag fielen Fahrten der S1 aus. Vorgestern war der Lininenteil zwischen Leipzig-Messe und Leipzig-Stötteritz ganztägig außer Betrieb. Die Begründung der Bahn: Es gebe nicht genug Fahrzeuge. Schuld dafür hatte am Mittwoch eine Havarie vom Vortage, heute lag es demnach an einem Rangierunfall in Halle.

Der Zweckverband für den Nahverkehr im Raum Leipzig sieht das anders. ZVNL-Geschäftsführer Oliver Mietzsch:

Von den 51 Fahrzeugen, die ursprünglich bestellt waren und auch ausgeliefert wurden, fehlen im Moment fünf Fahrzeuge. Gleichwohl kann auch mit 46 Fahrzeugen der Betrieb noch planmäßig gefahren werden.

Trotzdem hat die Bahn zum zweiten Mal in dieser Woche den Betrieb auf einer Teilstrecke eingestellt. Weshalb?

Das fragen wir uns auch. Und das werden wir auch mit DB Regio demnächst besprechen.

Nach Informationen von MDR INFO standen beispielsweise am Mittwoch, als die S1 zwischen Leipzig-Messe und Leipzig-Stötteritz ganztägig außer Betrieb ging, in Markkleeberg-Gaschwitz zwei Triebwagen herum, die nicht genutzt wurden.

Wenn wir feststellen sollten, dass es systematische Fehler gibt, zum Beispiel in der Disposition, von Zügen, dann müssten wir wirklich den Finger in die Wunde legen. Weil: Wir sind uns sicher, wir haben mit dem mitteldeutschen S-Bahnnetz einen Fahrplan bestellt, der auch fahrbar ist. Und insofern wundern wir uns schon, wenn Züge ausfallen, weil das eigentlich nach unserer Einschätzung gar nicht sein müsste.

Kritik gibt es aber auch an den Havarien selbst. ZVNL-Geschäftsführer Oliver Mietzsch:

Unfälle können immer passieren, aber wenn sie sich häufen, wie in dieser Woche, dann gibt es uns Anlass zur sorgen.

Die Deutsche Bahn ist auch heute, wie bereits gestern, zu weitergehenden Aussagen nicht bereit.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

S-Bahn Mitteldeutschland fährt offiziell zu 97 Prozent pünktlich

Fahrgäste beschweren sich allerdings über Verspätungen

MDR INFO, 22.01.14

Es häufen sich die Beschwerden von Fahrgästen, dass die S-Bahn Mitteldeutschland extrem unpünktlich sei. Die Bahn, als Betreiber, sieht das nicht so. Ich war heute früh am Leipziger Hauptbahnhof und habe die Situation beobachtet.

Morgens um 5 ist die Welt auf dem Tunnelbahnsteig im Leipziger Hauptbahnhof noch in Ordnung. Alle Züge sind im Plan. Keine Verspätung. Bisher. Durch den City-Tunnel Leipzig fahren sechs von sieben Linien der neuen S-Bahn Mitteldeutschland. Wenn es klemmt, dann merkt man es hier sofort. Besonders kritisch ist die Zeit wochentags zwischen 6 und 8 Uhr. Hauptverkehrszeit. Von den Fahrgästen wollen wir wissen, wie zufrieden sie mit der neuen S-Bahn sind…

Ja, sehr zufrieden. – Durchaus eine Bereicherung für den Nahverkehr. – Gestern war er ziemlich viel zu spät. Also, da haben wir fast eine Stunde hier gewartet, weil angeblich ein Notfalleinsatz im Zug davor war.  – Sie hat zwar manchmal Verspätung, aber das verzeihe ich ihr mal.

Eine Großzahl der Fahrgäste ist zufrieden. Doch das Thema Verspätung taucht immer wieder auf. Kann eigentlich nicht sein, meint dagegen die Bahn. Denn es gibt Traumzahlen in der Pünklichkeitsstatistik. Pressesprecher Jörg Bönisch:

97 Prozent Pünktlichkeit bedeutet 3 Prozent Unpünktlichkeit.

Und diese Zahlen sprechen eigentlich für sich, denn es sind im Vergleich zu anderen deutschen S-Bahnstädten die besten Pünktlichkeitswerte. Aber genau die drei Prozent, die unpünktlich sind, beschäftigen die Fahrgäste. Vorgestern beispielsweise kam die S5X in Halle mit 30 Minuten Verspätung an. Doch die Statistik sagt nicht alles, denn Verspätungen unter 6 Minuten werden nicht in die Statistik mit einberechnet. Doch auch bei diesen Verzögerungen sieht es inzwischen nach inoffiziellen Messungen besser aus, bestätigt Oliver Mietzsch, Geschäftführer beim Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig. Der ZVNL beauftragt die Bahn mit den Leistungen und kontrolliert auch das Angebot.

Am Anfang, also direkt nach der Eröffnung, des Ganzen, waren wir bei etwa 65 Prozent. Da sind wir mittlerweile auch schon um die 90 Prozent.

Die Verspätungen gibt es häufig auf den Linien S4, S5 und S5X, weil diese sich die Schienen mit dem Güter- und Fernverkehr teilen. In Zwickau ist auch die Wendezeit der Züge mit sechs Minuten sehr knapp kalkuliert und reicht häufig nicht. Außerdem ist ein S-Bahntriebwagen schon vor dem Start der Mitteldeutschen S-Bahn derartig beschädigt worden, dass er dauerhaft nicht im Einsatz ist.

Doch zurück auf den Bahnsteig. Es ist kurz nach 7 Uhr heute früh. Fahrgäste warten auf ihre S-Bahn und auf Informationen.

Ja, jetzt nach 12 Minuten eigentlicher Abfahrtzeit wird tatsächlich ne Verspätung angezeigt.

Doch die Hoffnung, dass dann die nächste S-Bahn genommen werden kann, platzt kurz darauf.

Information zu S1 nach Leipzig-Messe über Leipzig-Nord, Abfahrt 7:15 Uhr, heute circa 5 Minuten später. – Das wäre die S-Bahn, die wir jetzt nehmen könnten, wenn sie pünklich gewesen wäre.

Doch dann rollt die S-Bahn ein, die eine Viertelstunde zu spät ist. Per Straßenbahn wäre der junge Mann jetzt vielleicht schon am Ziel in Leipzig-Nord gewesen, doch es fehlte die Information zur Verspätung.

Im Februar wollen Bahn und der Zweckverband als Auftragsgeber über diese Probleme und mögliche Lösungen sprechen.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

Bahn schafft Rechtschreibung ab

Dass die Bahn mal unpünktlich ist, bin ich schon gewöhnt. Dass allerdings auch die Rechtschreibung inzwischen abgeschafft wurde, war mir neu. Aber heute früh rollte mir im Bahnhof Gröbers ein Beispiel dafür entgegen.

„am“ steht hier für „an dem“. Folglich ist „Gefahrenwerden“ als Substantiv gemeint.

Oder hat sich die Rechtschreibung etwa wieder geändert? Dann lerne ich gern dazu.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

Bahnfahren macht Spaß

Mein Weg Richtung Halle gestaltete sich heute früh etwas problematisch. Zwei S-Bahn blieben liegen. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann per Intercity in Halle an.

06:39 – 06:44 Uhr

Zwei Haltestellen ging es noch von Leipzig-Gohlis bis nach Leipzig-Slevogtstraße. Dann blieb meine S-Bahn liegen. Rund 10 Minuten versuchte der Fahrer den Zug zum Anfahren zu bewegen, dann kam die Durchsage, dass der Zug hier enden und zum Hauptbahnhof zurückkehren würde.

 

06:44 – 07:23 Uhr

Jetzt ist Warten angesagt. Außerdem wird über die Notrufsäule mit der sogenannten 3-S-Zentrale im Hauptbahnhof gesprochen, um zu sehen wie es weitergeht. Dabei erfahre ich, dass auch auf der Gegenstrecke eine S-Bahn ausgefallen ist, so dass auf der S10 statt drei nur noch ein Zug unterwegs ist. Der aber sei noch in Halle. Dann kommt die Information, dass unser Zug mit der Lok voran zum Hauptbahnhof zurückkehren würde. Also wieder einsteigen.

07:23 – 07:30

Rückfahrt über Leipzig-Gohlis zum Hauptbahnhof.

 

07:40 – 08:05

Per Intercity geht es jetzt tatsächlich nach Halle.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

Weniger Züge im Leipziger-City-Tunnel

Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig befürchtet eine Ausdünnung des S-Bahnverkehrs ab 2014. Geschäftsführer Oliver Mietzsch sagte MDR 1 RADIO SACHSEN, Grund sei die Kürzung der Mittel durch die sächsische Staatsregierung um zehn Millionen Euro.

Die Folge sei, dass das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz dann nicht, wie gemeinsam mit dem Freistaat geplant, in Betrieb genommen werden könnte. Dazu gehöre, dass der für den Leipziger City-Tunnel vorgesehene S-Bahn-Takt von fünf Minuten nicht eingehalten werden könne, so Mietzsch. Er erwarte von der Staatsregierung, dass die im Doppelhaushalt 2013/2014 vorgesehen Kürzungen zurückgenommen werden.

10-Minuten-Takt bedeutet pro Linie und Stunde eine Fahrt

Nach bisheriger Planung sollen sechs Linien durch den Tunnel fahren:

  • S1: Oschatz – Leipzig Hbf – Leipzig-Messe
  • S2: Gaschwitz – Leipzig Hbf – Bitterfeld
  • S3: Stötteritz – Leipzig Hbf – Halle-Nietleben
  • S4: Geithain – Leipzig Hbf – Hoyerswerda
  • S5: Zwickau – Leipzig Hbf – Flughafen Leipzig/Halle
  • S5X:  Zwickau – Leipzig Hbf – Halle Hbf

Das würde bei einem 10-Minuten-Takt im City-Tunnel bedeuten, dass auf jeder Linie lediglich stündlich ein Zug fahren kann. Das wiederum ist ein deutlicher Rückschritt zu aktuellen Fahrplan.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de

Fahrt mit Hindernissen: S-Bahn vergisst Fahrgäste

Fehlende und falsche Informationen sorgen dafür, dass ich heute über eine Stunde länger auf dem Weg nach Halle war, als normalerweise. Sonst dauert die Fahr 35 Minuten, heute waren es eine Stunde und 40 Minuten. Mein Dank geht an die Deutsche Bahn AG.

7:05 Uhr, Bf. Leipzig-Gohlis

Fahrplantafel am Bf. Leipzig Gohlis

Am Bahnhof Leipzig-Gohlis warten rund zehn Leute auf den Zug nach Halle. Da er in Gegenrichtung nicht fuhr, aber weder die Informationsanzeige noch die Lautsprecher eine ensprechende Information für uns Fahrgäste haben, schaue ich auf die Bahn-App. Und tatsächlich: Schienenersatzverkehr. Im Schaukasten der Bahn ist lediglich die Information über Fahrplanänderungen „Nacht 9./10. bis 16. September 2012“ zu lesen. Allerdings ist mit der Formulierung „Nacht“ offenbar auch der folgende Tag gemeint, nur weiß ich das bislang nicht…

Eine Nachfrage an der Informationssäule bestätigt, dass um 7:20 Uhr der nächste Schienenersatzverkehr in Form von Bussen an der 200 Meter entfernten Haltestelle abfahren würde. Auf den Hinweis, weshalb es keine Ansagen oder Informationen auf dem Dislplay gebe, wusste die Dame am anderen Ende der Leitung nichts zu sagen

7:15 Uhr, Haltestelle Georg-Schumann-Straße

Veralteter Fahrplan an der Haltestelle des Busses

An der Haltestelle des Schienen- ersatzverkehrs hängt noch ein Fahrplan des Schienen- ersatzverkehrs vom  01./02. September. Die aktuellen Pläne sind nicht vorhanden.

7:22 Uhr Haltestelle Georg-Schuhmann-Straße

Der Bus verschwindet, ohne Fahrgäste mitzunehmen.

Der erste Bus weigert sich, die hier wartenden 15 Fahrgäste mitzunehmen. Es gäbe keinen Platz mehr. Ein gemütlich sitzender Schaffner fordert mich auf, den Bus zu verlassen, weil er pünktlich abfahren möchte. Es käme noch ein weiterer Bus. Und damit verschwindet der Schienenersatzverkehr. Zehn Minuten später nimmt uns ein anderer Bus mit.

7:55 Uhr, Bahnhof Schkeuditz

Die S-Bahn fährt ab, obwohl der Bus gerade ankkommt.

Der Bus des Schienen- ersatzverkehr biegt auf den Bahnhofsvorplatz ein. In diesem Moment setzt sich die S-Bahn in Richtung Halle in Bewegung. Mit an Bord der Schaffner, der genau wusste, dass unser Bus noch kommen würde. Schließlich hatte er uns auf den Bus hingewiesen. Für mich ist es die zweite S-Bahn, die ich an diesem Tag verpasse.

8:42 Uhr, Halle Hbf

Eine Stunde später als normal erreiche ich Halle.

(c) Michael Voß, www.michael-voss.de