BFP stellt Zeitschrift GEISTbewegt! zum Jahresende ein – mein Kommentar dazu

GEISTbewegt!
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GEISTbewegt! wird eingestellt. Das entnahm ich heute einer der wenigen Pressemitteilungen des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), KdöR. Als vorletzter ehrenamtlicher Redaktionsleiter kann ich nur sagen: Sehr, sehr schade. Selbst wenn man als Printerzeugnis aus wirschaftlichen Gründen nicht weiter machen kann, dann sollte man unter gleichem Namen einen vollwertigen Ersatz finden. Doch den gibt es nicht – zumindest wird dieser in der Pressemitteilung nicht genannt.

Seit Jahren heißt es, die Öffentlichkeitsarbeit und interne Information des BFP werde verstärkt. Doch nach dem ersatzlosen Streichen der Medienkonferenz (Forum für Kommunikation des BFP & Media Vision) ist die Einstellung der deutschlandweiten Zeitschrift ein weiterer Schritt in genau die entgegengesetzte Richtung.

Das war eine erste Reaktion. Ausführlich äußere ich mich hier.

Kommentar: Wenn Kirchen Mitarbeiter einstellen müssen, die nicht ihrer Religionsgemeinschaft angehören – das ist nicht begründbar und schädlich

Stellt ein CDU-Bundestagsabgeordneter für sein Büro einen grünen Mitarbeiter ein? Oder wird uns künftig ein AfD-Staatssekretär im SPD-geführten Außenministerium begrüßen? Wohl nicht.

Auch ist nicht davon auszugehen, dass den Rechtsstaat ablehnende Mitarbeiter künftig in den Gerichtsamtsstuben sitzen werden.

Aber Kirchen sollen künftig auch Menschen einstellen, die nicht ihrer Religionsgemeinschaft angehören. So entschieden jetzt Richter.

Ich finde, dass ist absolut nicht begründbar, unlogisch, schädlich und wird die Arbeit der Kirchen extrem behindern.

Stiller Abschied vom Christentum

In Deutschland nimmt der Anteil von Christen an der Bevölkerung immer weiter ab. Welt-Autor Matthias Kamann empfiehlt, angesichts der drohenden 50-Prozent-Marke über mögliche Folgen des anhaltenden Glaubensschwunds zu diskutieren.
Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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Rückblick: Drei evangelische Kirchengemeinden habe ich zwischen 1996 und 2000 ins Internet gebracht

Internetangebot der Elim-Gemeinde in Grimma (in archive.org)
Internetangebot der Elim-Gemeinde in Grimma (in archive.org)
Ein wenig stolz bin ehrlich gesagt schon darüber, wenn ich darauf zurückblicke: In Dresden, Leipzig und Grimma habe ich die örtlichen Elim-Gemeinden jeweils erstmals in das Internet gebracht. Leider gibt es keine Original-Screenshots mehr, aber über das Internetarchiv lässt sich ein wenig von damals einfangen. Die Seiten entstanden zwischen 1996 und 2000. Es waren wohl mit die ersten christlichen Gemeinden im Internet. Und es war in zwei Fällen auch nicht ganz einfach, das bei den Gemeindeältesten durchzubekommen. Zu groß war noch die Angst vor dem Internet unter uns Christen.
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NDR begleitet russlanddeutsche Pfingstgemeinde

„Gottesfürchtig und kinderreich“ sind nicht unbedingt Tugenden der modernen liberalen Gesellschaft. Russlanddeutschen Pfingstgemeinden sind sie jedoch wichtig. Die gleichnamige NDR-Doku begleitet eine Gemeinde – und zeigt Respekt vor deren Überzeugungen. Doch was für sie dahinter steht, bleibt meist offen.
Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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Kirchen kritisieren EU-Beschluss zur Asylpolitik

Bis in die frühen Morgenstunden haben die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel getagt – und eine vorläufige Einigung in Sachen Flüchtlingspolitik erzielt. Doch die sieht eine Verschärfung des Asylrechts vor. Das sehen viele Kirchenvertreter kritisch. Die Stimmen im Überblick.
Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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Heimkinder in Korntal: „Uns wurde die Würde genommen“

Die Aufklärungsgruppe der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal hat am Donnerstag ihren Abschlussbericht zu den Missbrauchsfällen in den Korntaler Heimen in den 1950er bis 1980er Jahren vorgestellt. Die Ermittler attestierten den Einrichtungen ein „erhebliches Ausmaß physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt“. Andere Heime damals seien aber nicht besser gewesen. Die Brüdergemeinde sprach eine offizielle Entschuldigung aus.
Quelle: Christliches Medienmagazin pro
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